PV-Informatives

A

Abschreibung
Die Anschaffungskosten für eine in Deutschland installierte netzgekoppelte PV-Anlage können in der Regel als Ausgaben beim Finanzamt geltend gemacht werden. Aktuell besonders interessant sind die Möglichkeiten aus Investitionsabzug (40%) und Sonderabschreibung (20%)

AC
Abkürzung für „Alternating Current“ (Wechselstrom)

Antireflexionsschicht
Eine durchsichtige Schicht auf der Oberfläche von Solarzellen zur Verringerung von Reflexionsverlusten. Durch die Antireflexionsschicht dringt mehr Licht in die Zelle ein, so dass mehr Energie resorbiert werden kann. Der Wirkungsgrad steigt. Die Antireflexionsschicht gibt der Solarzelle ihre Farbe.

Auf-Dach-Montage Photovoltaik
Bei der Auf-Dach-Montage werden die Solarmodule mit Hilfe von speziellen Montagesystemen parallel zur Dacheindeckung installiert. Das Dach behält dabei seine Schutzfunktion.
Ausrichtung PV-Module
Es können alle Ausrichtungen möglich sein, jedoch abhängig von der Dachneigung. Um eine hohe Eigenstromnutzung zu erreichen, empfiehlt es sich die Module nach Ost- und West auszurichten. Bei Abweichungen von der Südausrichtung nach Westen oder Osten reduziert sich die maximale Leistung der Anlage. Andererseits wird eine stärker nach Westen oder Osten gerichtete Fläche morgens früher und abends länger von der Sonne bestrichen. Durch geeignete Auswahl der Solarmodule lässt sich deshalb die Energieausbeute für jeden Anwendungsfall optimieren.

Azimutwinkel
Gibt die Abweichung der PV-Module von der Südausrichtung nach Osten bzw. Westen an. Bei einer exakten Südausrichtung beträgt der Azimutwinkel 0°, bei einer exakten Westausrichtung +90° und bei einer Ausrichtung genau nach Osten -90°. hoch

B

Baugenehmigung
Für die Montage einer PV-Anlage auf dem Dach ist allgemeinen keine gesonderte Baugenehmigung erforderlich. Handelt es sich um eine Integration in ein denkmalgeschütztes Gebäude, muss jedoch eine Genehmigung beim Amt für Denkmalschutz eingeholt werden. Freilandaufstellungen gelten als selbstständige Bauwerke, die baugenehmigungspflichtig sind.

Blitzschutz
Eine PV-Anlage erhöht in der Regel nicht das Risiko eines Blitzeinschlags. Aus Sicherheitsgründen und um Schädigungen vorzubeugen, werden PV-Anlagen jedoch von uns grundsätzlich geerdet.

Brauchwasser-Wärmepumpe
Eine Brauchwasserwärmepumpe ist eine Wärmepumpe die speziell der Bereitung von Warmwasser dient. Sie speist einen Warmwasserspeicher und ist direkt an diesem montiert. Zusammen mit einer Photovoltaikanlage wird somit sehr günstig und umweltschonend heißes Wasser zum Duschen, Baden, Spülmaschine usw. erzeugt. Mit dieser Technik wird die bisher übliche Methode mit Thermokollektoren abgelöst.

C

CIS-Zellen
Bei CIS-Zellen handelt es sich um Dünnschichtzellen, die auf Basis der Elemente Kupfer, Indium, Gallium, Schwefel oder Selen hergestellt werden. Eine typische Halbleiterverbindung von CIS-Zellen ist Kupfer-Indium-Diselenid (CuInSe2).

CO2 (Kohlenstoffdioxid)
entsteht bei der Verbrennung fossiler Energien und pflanzlicher Biomasse und ist als Treibhaugas für die Erwärmung der Erdatmosphäre mitverantwortlich.

CO2 Reduktion
Bei der Stromerzeugung mittels Photovoltaik wird kein CO2 freigesetzt. Der Energieaufwand, der zur Herstellung eines PV-Moduls aufgewendet wird, ist bereits nach wenigen Betriebsjahren ausgeglichen – mit sinkender Tendenz aufgrund des rasanten Entwicklungsfortschritts. Das heißt eine PV-Anlage produziert während ihrer Lebensdauer deutlich mehr Energie, als für ihre Herstellung verbraucht wurde. Dadurch leisten PV-Anlagen einen Beitrag zur Verringerung des CO2 -Ausstoßes. Als Richtwert gilt: 1 kWp installierte PV-Leistung erspart der Umwelt ca. 300kg CO2 -Ausstoß pro Jahr.

D

Dachneigung
Als Dachneigung wird der Winkel eines Daches zur Horizontalen bezeichnet. Günstige Dachneigungen liegen zwischen 10° bis 50°, doch auch andere Dachneigungen sind durch entsprechende Unterkonstruktionen nutzbar. Sprechen Sie uns an.

Denkmalschutz
In besonderen Fällen ist eine Genehmigung des Denkmalschutzes einzuholen. Hierbei unterstützen wir Sie gern. Sprechen Sie uns an.

DC
Abkürzung für „Direct Current“, englischer Begriff für Gleichstrom.

Dünnschichtsolarzelle
Dünnschichtsolarzellen sind wesentlich dünner als mono- bzw. polykristalline Solarzellen (ca. ein Hundertstel). Als photoaktive Halbleiter werden sie auf einem Trägermaterial wie Glas oder Edelstahlfolie aufgebracht und bilden darauf eine dünne Schicht. Sie haben einen geringeren Wirkungsgrad gegenüber kristallinen Siliziumzellen. Dünnschichtzellen besteht meist aus amorphem Silizium, CIS (Kupfer-Indium-Selenid), CdTe (Cadmium-Tellurid) oder CdS (Cadmium-Sulfid).

D

Dachneigung
Als Dachneigung wird der Winkel eines Daches zur Horizontalen bezeichnet. Günstige Dachneigungen liegen zwischen 10° bis 50°, doch auch andere Dachneigungen sind durch entsprechende Unterkonstruktionen nutzbar. Sprechen Sie uns an.

Denkmalschutz
In besonderen Fällen ist eine Genehmigung des Denkmalschutzes einzuholen. Hierbei unterstützen wir Sie gern. Sprechen Sie uns an.

DC
Abkürzung für „Direct Current“, englischer Begriff für Gleichstrom.

Dünnschichtsolarzelle
Dünnschichtsolarzellen sind wesentlich dünner als mono- bzw. polykristalline Solarzellen (ca. ein Hundertstel). Als photoaktive Halbleiter werden sie auf einem Trägermaterial wie Glas oder Edelstahlfolie aufgebracht und bilden darauf eine dünne Schicht. Sie haben einen geringeren Wirkungsgrad gegenüber kristallinen Siliziumzellen. Dünnschichtzellen besteht meist aus amorphem Silizium, CIS (Kupfer-Indium-Selenid), CdTe (Cadmium-Tellurid) oder CdS (Cadmium-Sulfid).

E

EEG
(Erneuerbare Energie Gesetz) Das Erneuerbare Energie Gesetz trat erstmals am 01.04.2000 in Kraft und regelt die Abnahme und die Vergütung von ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen gewonnenem Strom durch Versorgungsunternehmen (EVU), die Netze für die allgemeine Stromversorgung betreiben (Netzbetreiber).

Einspeisevergütung
Das vom Deutschen Bundestag am 27.11.2003 verabschiedete Photovoltaik-Vorschaltgesetz zum EEG trat erstmals zum 1.1.2004 in Kraft. Es wurde seitdem mehrfach ergänzt und verändert. Die aktuelle Vergütung ist unter folgenden Link zu erfahren: http://www.sfv.de/lokal/mails/sj/verguetu.htm

Eigenverbrauch
Für Anlagen mit Eigenstromnutzung unter 10 kWp werden zwei Messstellen benötigt. Zur Messung des Eigenverbrauchs für Photovoltaikanlagen über 10 kWp werden drei Messstellen benötigt. Ein PV-Zähler für die erzeugte Solar-Energie, ein Einspeise- und ein Bezugszähler – wobei die beiden letzteren als Zweirichtungszähler zusammengefasst sein können. Folgendes Schema zum besseren Verständnis:

Einspeisezähler
Zu einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage gehört ein Einspeisezähler, der die produzierte und in das öffentliche Stromnetz eingespeiste Menge Solarstrom (in kWh) erfasst. Er dient dem Nachweis und der Abrechnung mit dem Netzbetreiber.

Einstein
Albert Einstein (1879-1955) erhielt 1921 den Nobelpreis nicht – wie oft vermutet – für die Relativitätstheorie, sondern für seine Deutung des photoelektrischen Effekts. 1905 veröffentliche der damals 26-jährige Einstein in kurzer Zeit fünf bahnbrechende Aufsätze, darunter auch einen über den Photoeffekt. Beim Photoeffekt treten Elektronen aus einem Metall heraus. Einstein stellte sich vor, dass sich Licht aus kleinen Energiepaketen zusammensetzt. Diese Energiepakete werden seit 1992 Photonen genannt. Seine Erklärung dieses Effektes hat wesentlich zur Entwicklung der Quantentheorie beigetragen.

Energetische Amortisation
Bezeichnet die Zeitspanne, die eine Photovoltaikanlage benötigt, um so viel Energie zu erzeugen, wie für ihre Herstellung benötigt wurde. PV-Anlagen auf der Basis von kristallinem Silizium haben eine energetische Amortisationszeit von ca. zwei bis sechs Jahren. Ein Kraftwerk das mit fossilen Brennstoffen betrieben wird, amortisiert sich dagegen energetisch nie, da ihm kontinuierlich Energie zugeführt werden muss.

ENS
Teil einer „Selbsttätigen Freischaltstelle für Eigenerzeugungsanlagen“. Eine aus Sicherheitsgründen vorgeschriebenen Vorrichtung, die ein weiteres Einspeisen von Solarenergie in ein externes Netz verhindert, wenn das öffentliche Versorgungsnetz ausfällt.

Erneuerbare Energien
sind diejenigen Energiequellen, die nach menschlichem Zeitmaßstab unendlich zur Verfügung stehen. Zu den erneuerbaren Energie zählen: Sonnenenergie, Windenergie, Erdwärme, Wasserkraft, Gezeitenkraft und Biomasse.

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
Das erste deutsche Gesetz zur Regelung der Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Stromnetz trat bereits 1990 in Kraft. Hieraus entwickelte sich das Erneuerbare-Energien-Gesetz vom 1. April 2000, das am 1.August 2004 in einer novellierten Fassung in Kraft trat. Das Gesetz regelt die Abnahme und Vergütung von ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnenem Strom durch die Netzbetreiber und damit auch Strom aus PV-Anlagen. Die Netzbetreiber müssen den jeweils gültigen Vergütungssatz vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme an für die Dauer von 20 Jahren zuzüglich des Inbetriebnahmejahres an den PV-Anlagenbetreiber entrichten.

EVU
Unter einem Energieversorgungsunternehmen (EVU) versteht man ein Unternehmen, welches elektrische Energie erzeugt oder einkauft und über das öffentliche Stromnetz verteilt.

F

Fassadenintegration
Die Fassadenintegration bietet sich vor allem bei großflächigen Büro- und Industriegebäuden sowie Mehrfamilienhäusern an. Siehe hierzu unsere Referenzen.

Flachdachmontage
Die auf einem Flachdach installierten PV-Module müssen zur optimalen Energieausbeute mit Hilfe einer Unterkonstruktion in eine Dachneigung von etwa 10-20° gebracht werden. Zur besseren Flächenausnutzung werden die Module nach Osten und Westen ausgerichtet. Durch die Aufständerung kann weniger Leistung installiert werden als bei einem gleich großen Schrägdach, da Verschattungsabstände eingehalten werden müssen.

Flasher-Daten
Die Nennleistung der PV-Module (in Watt peak) bezeichnet die typisch erreichte Leistung unter Standardtestbedingungen. Jedes Modul wird nach der Herstellung „geblitzt“. Dabei werden Strom, Spannung und Leistung gemessen. Die erhobenen Daten nennt man Flasher-Daten. Sie helfen, eine PV-Anlage optimal auszulegen. Flasher-Daten werden vom Hersteller auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt. Von uns bekommen Sie mit der Schlussrechnung die Seriennummer der Module mit den Flasher-Daten übergeben.

Förderprogramme
Förderprogramme sollen die Verbreitung von Anlagen zur Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien fördern. Sie verbessern die Wirtschaftlichkeit der geförderten Anlage. Es gab in der Vergangenheit eine Reihe von Förderprogrammen, die aber nach Erreichen der Wettbewerbsfähigkeit der PV-Anlagen stark reduziert wurden. Fragen Sie uns nach dem aktuellen Stand.

Fossile Brennstoffe
Zu den fossilen Brennstoffen gehören z.B. Erdöl, Erdgas, Braunkohle und Steinkohle. Sie sind über Jahrmillionen entstanden aus organischen Ablagerungen aller Art, durch hohen Druck von zum Teil Kilometer hohen Schichten chemisch verändert und haben einen hohen Energiegehalt. Bei ihrer Verbrennung werden große Mengen an CO2 freigesetzt. Fossile Brennstoffe sind endlich und jetzt schon knapp.

Freilandaufstellung
Als Freilandaufstellung bezeichnet man eine PV-Anlage, die auf einer Freifläche, wie z.B. einem Feld, aufgestellt ist. Freilandanlagen gibt es als starr aufgeständerte und als nachgeführte Variante. Sie bedürfen einer Baugenehmigung.

G

Generator
Als Generator oder Solargenerator bezeichnet man die Gesamtheit der zusammengeschalteten PV-Module.

Generatoranschlusskasten
Anschlusskasten, in dem die Kabel des Solargenerators zusammengefasst

Gleichstrom
Im Gegensatz zum Wechselstrom (AC), der bei 50Hz Netzfrequenz 50-mal in der Sekunde die Polarität wechselt, bleibt bei Gleichstrom (DC) die Polarität unverändert. Ein PV-Modul liefert ebenso wie eine Batterie Gleichstrom. Mit Hilfe eines Wechselrichters kann Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt werden, so dass er dann mit dem öffentlichen Stromnetz von 230V und 50Hz Wechselstrom kompatibel ist.

Globalstrahlung
Die Summe von direkter und diffuser Sonnenstrahlung, die auf die Erdoberfläche trifft, wird Globalstrahlung genannt. Die Bezugsfläche ist üblicherweise die Horizontale. Die mittlere jährliche Globalstrahlung beträgt in Norddeutschland ca. 950 kWh/qm, in Süddeutschland ca. 1085 kWh/qm.

H

Hot-Spot
Wird eine einzelne Solarzelle verschattetet, erzeugt sie mangels Licht keinen eigenen Elektronenfluß, baut also keine Spannung auf, wirkt aber wie ein Ohmscher Widerstand. Da die einzelnen Zellen des Moduls in Reihe geschaltet sind, wird sie gleichwohl von einem Strom durchflossen Strom und dann erwärmt. Dabei kann sie so heiß werden, dass das Zellmaterial beschädigt wird. Durch entsprechend aufgeschaltete Dioden kann dieser Fehler konstruktiv verhindert werden.

I

In-Dach-Montage
Bei der In-Dach-Montage (oder Indachmontage) werden die PV-Module in die Dachhaut integriert. Dazu wird die bestehende Dacheindeckung entfernt oder bei Neubauten die vorgesehene Modulfläche ausgespart. In-Dach-Montagen gelten als optisch besonders attraktiv, stellen aber auch höher Ansprüche an die handwerkliche Ausführung, besonders bezüglich der Dichtigkeit des Daches und der Hinterlüftung der Module und sollte daher unbedingt von einem Dachdecker mit Erfahrung in dieser Technik installiert werden.

Inselanlage
Ein Inselsystem ist eine autark arbeitende PV-Anlage, die nicht an ein öffentliches Netz angeschlossen ist.

J

K

Kernenergie
Produziert fast CO2 freie Energie (Atomenergie), ist aber zu Recht nur eine zeitlich begrenzte nutzbare Kraftwerke, da die Risiken durch Reaktorunfälle, Missbrauch von Uran, und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle nicht gelöst sind.

KfW
Die Bank des deutschen Bundes und der Länder gewährt zinsgünstige Kredite für den Kauf und Betrieb von PV-Anlagen und solarthermischen Anlage. Mehr Informationen unter www.kfw.de

kWp
Kilowatt Peak, Einheit für Leistungsspitze. Die Größe einer Photovoltaikanlage wird nach der Spitzenleistung des Solargenerators unter normierten Bedingungen in kWpeak (kWp oder kWp) angegeben.

L

Leistung
Unter Leistung versteht man die pro Zeiteinheit umgesetzte Energie

Leistungsgarantie
Die Leistungsgarantie stellt eine erweiterte Garantie des Herstellers auf die Leistungsfähigkeit seiner PV-Module dar. Siehe auch Garantie.

LG
Unternehmen wurde als Tochter der Lucky Chemical Industrial Co. als Goldstar Co., Ltd. 1958 gegründet und produziert Radios, Fernseher, Kühlschränke, Waschmaschinen, Klimaanlagen und Staubsauger. 1995 wurde Goldstar in LG Electronics umbenannt, wobei LG die Abkürzung von Lucky GoldStar ist. Oft findet man auch die Bezeichnung LGe, wobei das e für Electronics steht. Das aktuelle Firmenlogo wurde ergänzt durch die hinzugefügten Wörter Life’s Good – eine nachträgliche Deutungsmöglichkeit des Firmennamens als Abkürzung. http://www.lg-solar.com/de

M

Maximum Power Point „MPP“
Betriebspunkt des PV-Generators, in dem dieser unter den jeweiligen Bedingungen, die höchstmögliche Leistung abgibt. Die Lage des MPP ist nicht konstant, sondern hängt von der Bestrahlungsstärke, der Temperatur und dem Typ der Solarzellen ab.

N

Nachführung
Mit Hilfe einer Nachführanlage wird die Modulfläche einer PV-Anlage im Tagesverlauf mechanisch gedreht und folgt so dem Stand der Sonne. Die Energieausbeute kann damit um etwa 30% erhöht werden. Die Nachführung kann einachsig als auch zweiachsig erfolgen.

Nennleistung
Die Nennleistung eine Solarzelle, eines Solarmoduls oder eines Solargenerators entspricht der maximal möglichen Leistungsabgabe unter Standardtestbedingungen.

Netzeinspeisung
Der von einer Photovoltaikanlage mit Netzanschluss erzeugte Gleichstrom wird über einen Wechselrichter in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt und am Einspeisepunkt in das öffentliche Netz eingespeist.

Netzgekoppelte Anlage
PV-Anlage, die mit dem Versorgungsnetz eines externen Energieversorgers (Netzbetreiber) gekoppelt ist.

O

OC
„Open Circut“ Offener Kreis, es fließt kein Strom, damit entsteht die Leerlaufspannung = Uoc

P

Peakleistung
siehe Nennleistung

Performance-Ratio
Als Maß für die Anlagengüte wird eine standortunabhängige Kennzahl, die Performance-Ratio, verwendet. Sie kennzeichnet die Ausnutzung der betrachteten PV-Anlage im Vergleich zu einer theoretisch verlustfrei arbeitenden PV-Anlage.

Photovoltaik
Der Begriff Photovoltaik setzt sich aus Photon (griechisch für Licht) und der physikalischen Einheit für die elektrische Spannung Volt [V], angelehnt an den Namen des Physikers Alessandro Volta, zusammen. Durch Auftreffen von Lichtenergie (Photonen) in das Kristallgitter eines dotierten Halbleiters (meistens Silizium) werden Ladungsträger freigesetzt, die zwischen den angebrachten Leitungsenden eine elektrische Spannung entstehen lassen, solange der Lichtfluss auf dem Modul fortbesteht.

Primärenergie
Primärenergie ist die ursprünglich angebotene Energie in Form von Erdöl, Kohle, Erdgas oder Strahlung der Sonne.

PV
Abkürzung für „Photovoltaik“, Bezeichnung für die Umsetzung von Lichtenergie in elektrische Energie.

PV-Anlage
Bezeichnung für die Gesamtheit der Komponenten, die zur Gewinnung und Verwertung der Solarenergie nötig sind.

PV-Generator
Technische Einrichtung zum Umwandeln von Lichtenergie in elektrische Energie, üblicherweise Solarmodule.

PV-Modul
siehe Solarmodul

Pyrandometer
Ein Pyranometer ist ein Messgerät zur Ermittlung der eintreffenden globalen Sonnenstrahlung (siehe Globalstrahlung).

Q

R

REC
Das Unternehmen REC zählt zu den weltweit größten Produzenten von Polysilizium und Wafern für Solaranwendungen und ist auch selbst Hersteller von Solarzellen und -modulen. Weiter Informationen unter http://www.recgroup.com/ Wir sind zertifizierter REC Solar Professional Partner seit 2012.

S

Sekundärenergie
Umgewandelte oder weiterverarbeitete Primärenergie, z.B. Heizöl oder Benzin, das durch die Raffinierung von Erdöl gewonnen wird.

Silizium
Ist nach Sauerstoff das zweithäufigste Element auf der Erde. Es wird durch chemische Behandlung aus Quarzsand gewonnen, gereinigt und in der Halbleiterindustrie sowie zur Herstellung von mono-, polykristallinen und amorphen Solarzellen verwendet.

SMA
Deutscher Hersteller und Marktführer für Wechselrichter. Mehr Informationen unter www.sma.de

Simulationsprogramm
Photovoltaikanlagen werden heute häufig mit Hilfe von Simulationsprogrammen ausgelegt. Diese Computerprogramme geben Auskunft über die Größe der Anlage, zur Auslegung der einzelnen Komponenten, zur den erreichbaren Erträgen und zur Wirtschaftlichkeit.

Solar

S

Sekundärenergie
Umgewandelte oder weiterverarbeitete Primärenergie, z.B. Heizöl oder Benzin, das durch die Raffinierung von Erdöl gewonnen wird.

Silizium
Ist nach Sauerstoff das zweithäufigste Element auf der Erde. Es wird durch chemische Behandlung aus Quarzsand gewonnen, gereinigt und in der Halbleiterindustrie sowie zur Herstellung von mono-, polykristallinen und amorphen Solarzellen verwendet.

SMA
Deutscher Hersteller und Marktführer für Wechselrichter. Mehr Informationen unter www.sma.de

Simulationsprogramm
Photovoltaikanlagen werden heute häufig mit Hilfe von Simulationsprogrammen ausgelegt. Diese Computerprogramme geben Auskunft über die Größe der Anlage, zur Auslegung der einzelnen Komponenten, zur den erreichbaren Erträgen und zur Wirtschaftlichkeit.

Solar
Lateinisch „die Sonne betreffend“

SolarEdge
Durch Leistungsoptimierer an den Photovoltaikmodulen können Standorte mit geringen Verschattung auch genutzt werden. Durch die Leistungsoptimierer von SolarEdge werden die Verluste verringert und damit wird die Anlage wirtschaftlicher. Weitere Infos unter www.solaredge.de

Solarmodul
Ein Solarmodul oder Solargenerator wandelt das Licht der Sonne direkt in elektrische Leistung um. Als wichtigste Bestandteile enthält es mehrere Solarzellen.

Solarstrom
In Solarzellen direkt erzeugter Gleichstrom

Solarthermie
Das Wort setzt sich zusammen aus „Solar“ = Sonne und „Thermie“ = Wärme. Unter Solarthermie versteht man die Umwandlung von Sonnenstrahlung in direkt nutzbare Wärme. Mit Hilfe von Sonnenkollektoren wird z.B. Wasser erhitzt. Solarthermische Anlagen in einem Wohngebäude erwärme das Brauchwasser für die Dusche, Abwaschwasser. Auch Geschirrspüler können bei Beachtung der Betriebsanleitung mit dem Warmwasser der Solaranlage gespeist werden. So wird Strom eingespart, der sonst zur Erwärmung des Wassers benötigt wird.

Solarzelle
Die Solarzelle ist die kleinste Einheit zur Stromerzeugung in einem Photovoltaikmodul. Solarzellen bestehen aus verschiedenen Halbleitermaterialien. Solarzellen sind Photozellen aus der Gruppe der Halbleiter, die unter Zufuhr von Licht oder Wärme elektrisch leitfähig werden, während sie bei tiefen Temperaturen isolierend wirken. Eine Solarzelle besteht aus zwei Schichten: einer negativ und einer positiv dotierten Lage. Fällt Licht auf die Zelle, entsteht Spannung zwischen den beiden Schichten. Schließt man einen Verbraucher an fließt Gleichstrom. Es gibt amorphe, mikro-amorphe, monokristalline und polykristalline Solarzellen.

Solarzelle, amorph
Amorph = griechisch für gestaltlos. Die Moleküle sind in amorphem Silizium unregelmäßig angeordnet. Das amorphe Silizium hat ein sehr großes Lichtabsorptionsvermögen, weshalb amorphe Solarzellen sehr dünn sein können. Ihr Wirkungsgrad liegt bei ca. 7-12% der Energie des auftreffenden Lichts, die sie in elektrische Energie wandeln.

Solarzelle, Monokristallin
Die Ausgangsbasis bildet ein aus einer Siliziumschmelze gezogener zylinderförmiger Einkristall, der eine regelmäßige Anordnung der Atome aufweist. Von dem Einkristall werden Siliziumscheiben heruntergesägt und zu monokristallinen Solarzellen weiterverarbeitet. Diese Herstellung ist etwas energieintensiver und aufwändiger als bei polykristallinen Solarzellen, dafür haben die monokristallinen Solarzellen mit 14-18% einen etwas höheren Wirkungsgrad.
Solarzelle, Polykristallin / multikristallin
Die bläulich schimmernden polykristallinen Solarzellen werden ähnlich wie monokristalline Solarzellen als Scheiben von einem Siliziumblock gewonnen. Dieser ist allerdings kein Einkristall, sondern besteht aus mehreren Kristallen mit sichtbaren Korngrenzen, welche den Transport von elektrischem Strom erschweren. Deshalb ist der Wirkungsgrad mit 12-16% etwas geringer als bei den monokristallinen Solarzellen. Das Herstellungsverfahren ist jedoch kostengünstiger und weniger energieintensiv.

Sonnenenergie
Seit mehreren Milliarden Jahren ist die Sonne aktiv. Ohne die Sonne ist kein Leben auf der Erde möglich. Sie erzeugt die Energie für unser ganzes Sonnensystem. Die Menge solarer Energie, die auf der Erde ankommt, übersteigt den täglichen, weltweiten Verbrauch um das 10.000 bis 15.000fache. Durch Photovoltaikanlagen kann Sonnenenergie in sauberen, direkt nutzbaren elektrischen Strom umgewandelt werden. Thermische Solaranlagen wandeln die Sonneneinstrahlung direkt in Wärme um.
Speicher, Stromspeicher
Die wohl größte Herausforderung bei der Solarstromgewinnung besteht darin, die von dem wetter- und tageszeitabhängigen Energiespender Sonne aufgenommene Energie zwischen zu speichern und jederzeit zur Verfügung stellen zu können. Dafür stehen verschiedene Speichermöglichkeiten zur Verfügung. Am häufigsten sind aktuell Blei-Gel- und Lithium-Ionen-Akkus als Speichermedium zu finden. Wir können Ihnen beide Typen anbieten, je nach Anlagengröße und persönlicher Einstellung ist damit ein Eigenverbrauch bis zu 70% möglich. Bitte beachten Sie, dass nicht in jedem Stromverteilungsnetz ein Batteriespeicher möglich ist. Auch dazu können wir Sie beraten.

Steuern
Private Betreiber von PV-Anlagen sind in Deutschland Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuerrechts, sobald sie den erzeugten Solarstrom in das öffentliche Netz einspeisen und daraus Einnahmen erzielen. Sie müssen aber nicht zwingend ein Gewerbe anmelden ( erst ab einem Gewinn von derzeit 24.500¤/Jahr). Der Anlagenbetreiber bekommt die gezahlte Umsatzsteuer für die PV-Anlage und alle damit verbundenen weiteren Rechnungen als Vorsteuer vom Finanzamt zurück. Beim Verkauf des Stroms an den Netzbetreiber wird die Umsatzsteuer auf den Verkaufspreis aufgeschlagen und anschließend an das Finanzamt abgeführt. Die Einkünfte aus dem Betrieb einer PV-Anlage sind einkommensteuerpflichtig. Genaue Informationen zum Thema Steuern und Photovoltaik erhalten Sie von Ihrem Steuerberater.

Strang
Mehrere hintereinander geschaltete PV-Module bilden einen Strang ( engl. String), der einzeln oder mit anderen Strängen zusammen an den Wechselrichter angeschlossen wird.

T

Temperaturkoeffizient
Spannung und Strom und somit auch die Leistung eines PV-Moduls sind abhängig von der Temperatur der Solarzelle. Der Temperaturkoeffizient gibt an, um wie viel sich der Wirkungsgrad einer Solarzelle pro Grad Celsius verringert, wenn die Temperatur steigt.

U

V

Verschattung
Der Schatten, den Bäume, Gebäude oder andere Gegenstände auf das Dach werfen, ist der Feind einer jeden PV-Anlage. Denn die Solarmodule sind in Reihe geschaltet und jede im Schattenliegende Solarzelle stört den reibungslosen Energiefluss und verringert somit den Stromertrag.

Versicherung
Photovoltaikanlagen sollten mit einer speziellen Photovoltaikversicherung versichert werden, die die Risiken aus Zerstörung, Beschädigung, Kurzschluss, Überspannung, Induktion, Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion, Vorsatz Dritter, Niederreißen, Schäden durch Wasser, Feuchtigkeit, Überschwemmung, Sturm/Hagel, Schneedruck, Diebstahl, Beraubung, Sabotage usw. als Allgefahrenversicherung trägt. Oft ist auch Ertragsausfall bis zu drei Monaten mitversichert. Für Investoren auf fremden Grundstücken empfehlen wir zusätzlich eine Betreiberhaftpflichtversicherung. Wir bieten Ihnen einen kompletten Service an.

W

Wafer
Das Ausgangsmaterial für mono- und polykristalline Solarzellen sind 0,2 bis 0,33mm dünne Siliziumscheiben, die von Halbleiterblöcken gesägt werden. Diese Scheiben werden Wafer (deutsch: Waffel, Oblate) genannt.

Wartung
Photovoltaikanlagen sind wartungsarm. Anlagenbesitzer sollten trotzdem einen Wartungsvertrag abschließen. Wir überprüfen u.a. den Wechselrichter, den Generatoranschlusskasten, die Schutzschalter, die Kabel und erstellen ein Messprotokoll der verschalteten Module.

Wechselrichter
Der Wechselrichter wandelt den vom Solargenerator produzierten Gleichstrom in Wechselstrom um. Eine entscheidende Aufgabe des Wechselrichters ist die Netzüberwachung, die für das sekundenschnelle Abschalten der PV-Anlage sorgt, sobald das öffentliche Netz ausfällt oder für Wartungsarbeiten abgeschaltet wird. In einer netzgekoppelten PV-Anlage spricht man auch vom Netzwechselrichter, in einem Inselsystem vom Inselwechselrichter. Mittlerweile gibt es auch Wechselrichter, die bei Stromausfall die Stromversorgung im Haus als Inselsystem aufrechterhalten. Siehe www.sma.de

Wechselrichter, Modulintegrierte
Hier verfügt jedes Modul über einen eigenen Wechselrichter, so dass keinerlei Anpassungsverlust auftreten können. Der Wirkungsgrad von modulintegrierten Wechselrichtern bleibt allerdings hinter dem der String-Wechselrichter zurück.
Wechselrichter, Multi-String
Der Multi-String-Wechselrichter erlaubt den Anschluss und den MPP-Betrieb mehrerer Strings an einem Wechselrichter und bietet damit eine kompakte und preisgünstige Lösung. Multi-String-Wechselrichter werden mit Leistungsbereich von 3 bis 20 kW eingesetzt.

Wechselrichter, String
Eine PV-Anlage wird in Strings unterteilt und jeder String wird an einem String-Wechselrichter angeschlossen. Jeder String wird so im eigenen MPP betrieben.

Wechselstrom
Unter Wechselstrom (AC) versteht man elektrischen Strom, dessen Stärke und Polarität sich nach einer konstanten Periodendauer angelehnt an die Wechselspannung wiederholt. Im deutschen Wechselstromnetz sind das 50 Schwingungen pro Sekunde, also 50Hz.

Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis der nutzbaren zur vorhandenen Leistung. Der Zellenwirkungsgrad bezieht sich in der Photovoltaik auf die einzelne Solarzelle. Er gibt an, wie viel Prozent der auf die Zelle eingestrahlten Sonnenenergie pro Sekunde in elektrische Leistung umgewandelt wird. Die mit Solarzellen erzielbaren Wirkungsgrade werden unter standardisierten Bedingungen ermittelt. Organische Solarzellen erzielen derzeit (April 2011) bis zu 10,6 % Wirkungsgrad, Dünnschichtmodule auf Basis von amorphem Silizium etwa 5 bis 13 %, Dünnschichtmodule auf der Basis von Cadmiumtellurid ca. 13 %, Solarzellen aus polykristallinem Silizium 13 bis 18 %, Zellen aus monokristallinem Silizium zwischen 14 und 24 %. Sogenannte Konzentratorzellen können in Laborsituationen über 40 % Wirkungsgrad erzielen, sind aber für den Einsatz in PV-Anlagen noch nicht verfügbar.

X

Y

Z

Zentralwechselrichter
Werden meist nur für PV-Anlage > 30 kW verbaut. Zentralwechselrichter bieten einen hohen Wirkungsgrad bei geringen spezifischen Kosten. Allerdings steht bei Ausfall des Zentralwechselrichters die gesamt Anlage still.