Datenqualität zuerst
Lücken, Zeitumstellung, Einheiten und auffällige Werte werden sichtbar, bevor Kennzahlen interpretiert werden.
OPTUM Energiewerkzeuge · Kostenlose Browser-Version
OPTUM Lastgang-Kompass
Lastgang kostenlos online auswerten – für Unternehmen: Verbrauch, Grundlast und Lastspitzen erkennen – direkt aus Ihrer Excel- oder CSV-Datei. Für Strom zusätzlich historische Spotpreise einordnen.
Eines unserer öffentlichen Werkzeuge für mehr Energietransparenz. Die kompakte Browser-Version zeigt, welche Fragen in Ihren Daten stecken.
Ihr Einstieg · In drei Schritten
Strom- oder Gaslastgang auswählen. Die App erkennt passende Messreihen und fragt nur nach, wenn etwas unklar bleibt.
Excel (.xlsx, .xls), CSV, TXT oder TSV
Auf Smartphone und Tablet nutzbar. Für große Dateien, Tabellen und detaillierte Diagramme empfehlen wir einen Desktop-Browser.
Automatische Orientierung, keine verbindliche Beratung. Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität, soweit gesetzlich zulässig. Gesetzlich zwingende Haftung bleibt unberührt. Nutzungshinweise
Was Sie erhalten
Jedes Ergebnis erklärt, wie es entstanden ist, was es bedeutet und wo seine Grenzen liegen.

Die Datei wird im Browser gelesen und ausgewertet. Ohne Ihren Klick werden keine öffentlichen Preisdaten angefordert. Ein Preisabruf übermittelt nur die benötigten Monatskennungen, keine Messwerte. Der Anbieter des Preisarchivs sieht wie bei jedem Abruf die IP-Adresse.
Lücken, Zeitumstellung, Einheiten und auffällige Werte werden sichtbar, bevor Kennzahlen interpretiert werden.
Zeitverlauf, Wärmekarte, Dauerlinie sowie Tages-, Wochen- und Monatsansichten machen Betriebsabläufe greifbar.
Nicht nur ein Maximum: Zeitpunkt, Häufung und umgebendes Lastprofil bilden die Grundlage für gezielte Prüfungen.
Annahmen, Befunde und Methoden werden gemeinsam exportiert – ohne Upload der Kundendaten.
Datei verstehen · lokal prüfen
Tabellenbeginn, Zeitspalten, Einheit und Messintervall werden gemeinsam geprüft. Eindeutige Dateien öffnen direkt die Auswertung.
Arbeitsbereich · lokal auf Ihrem Gerät
Demo-Lastgang
–
Erweitert: zusätzliche Diagramme, eigene Zeiträume und Strompreisvergleich. Sie können jederzeit zurückwechseln.
Ihr Einstieg: Datenqualität ansehen, Lastkurve prüfen, Bericht speichern. Für Preisvergleiche und weitere Diagramme .
Automatische Orientierung, keine verbindliche Beratung. Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität, soweit gesetzlich zulässig. Gesetzlich zwingende Haftung bleibt unberührt. Details zu Daten & Haftung
Ihr Einstieg: Erst Datenqualität prüfen, dann Verlauf und Auffälligkeiten einordnen. Die Kennzahlen hier gelten für Ihre gesamte Datei.
Zeitverlauf
Lokale Kalendertage in Europe/Berlin. Der Ausschnitt ändert den Chart und seine Einordnung; die fünf Gesamtkennzahlen bleiben auf die gesamte Datei bezogen.
Über den Verlauf fahren: Messwert und Vergleich sehen. Klicken oder Pfeiltasten: Messwert auswählen.
Prüfen Sie, wie oft, wie lange und wie weit die gemessene Leistung über einer frei gewählten Grenze liegt. So lässt sich ein Gespräch über Lastmanagement vorbereiten.
Startwert: P95, mindestens 0 kW. Diese Grenze gehört zum Diagramm; die Spitzenschwelle unter Verbrauch & Muster ist separat. Die Grenze bleibt bei Monatswechseln gleich, bis Sie sie ändern. Sie ist kein bestätigter Anschlusswert. Die Energie oberhalb ist weder eine zugesicherte Einsparung noch die erforderliche Speichergröße; Verschiebbarkeit, Ladezeiten und Verluste sind nicht modelliert.
Diese Einordnung folgt dem gewählten Diagrammzeitraum. Alle Aussagen werden lokal aus Ihren Messwerten berechnet.
Auffälligkeiten verstehen
Die Zeitanteile zeigen, ob die Anlage überwiegend auf niedrigem oder hohem Leistungsniveau läuft. Energiemengen stehen daneben; negative Messwerte bleiben getrennt. Die Bereiche passen sich dem positiven Maximum der Diagrammauswahl an.
| Leistungsbereich | Erfasste Zeit | Zeitanteil | Positive Energie | Negative Energie, Betrag |
|---|
Zusammenhängende Abweichungen werden als Ereignis gebündelt. Ein normaler Betriebsablauf, ein Feiertag oder veränderte Produktion können ebenfalls auffallen. Prüfen Sie deshalb zuerst Datum, Dauer und Vergleichswerte.
Methodischer Hintergrund: NIST · Median und robuste Ausreißerprüfung. Die Vergleichsgruppen und Mindestabweichungen sind unsere dokumentierten Produktregeln.
Mittelwert: ordnet das allgemeine Leistungsniveau ein. P10: 10 % der Werte liegen höchstens auf diesem Niveau; ein Ansatzpunkt für die Prüfung dauerhaft laufender Verbraucher, keine identifizierte Grundlast. P95: 95 % liegen höchstens auf diesem Niveau; hilft, hohe Last einzuordnen. Maximum: höchster Intervallmittelwert, keine sekundengenaue Spitze. Die Linien gelten für den gewählten Diagrammzeitraum.

100 kW × 15 Minuten = 25 kWh.
kW beschreibt das Leistungsniveau. Erst die Dauer macht daraus Energie in kWh. Deshalb reicht eine hohe Spitze allein nicht aus, um große Einsparungen abzuleiten.
Diagramm, Einordnung in Worten und Mustervergleich folgen dem gewählten Diagrammzeitraum. Die fünf Kennzahlen oben, die Top 5 und die Datenqualitätsprüfung gelten für die gesamte Datei. Bei langen Reihen bleiben die Minima und Maxima je Anzeigeabschnitt erhalten.
Top 5

Die Höhe zeigt beanspruchte Leistung. Die Dauer bestimmt mit, wie viel Energie dahintersteht. Prüfen Sie bei einer Spitze auch die benachbarten Intervalle und den Betriebsablauf.
Mehrere Einträge können zum selben Spitzenereignis gehören. Zusammenhängende Ereignisse finden Sie unter Verbrauch & Muster.
Vor der Interpretation
Lücken oder falsche Einheiten verändern die Aussage. Prüfen Sie zuerst die Befunde und anschließend die Annahmen Ihrer Datei.
Prüfprotokoll
Nächste Schritte
Details & Muster
Erkennen Sie wiederkehrende Abläufe, Bedarf außerhalb der Betriebszeiten und einzelne Spitzen. Wählen Sie zuerst den Detailzeitraum. Diese Auswahl verändert nicht die Kennzahlen im Überblick.

Eine zusätzliche Schicht, ein Feiertag, Wetter oder ein Messproblem können den Verlauf verändern. Vergleichen Sie zunächst ähnliche Tage. Prüfen Sie dann Betriebszeiten und Messqualität, bevor Sie eine Ursache benennen.
P10 beschreibt ein niedriges Lastniveau, keine identifizierte technische Grundlast. Perzentile werden zwischen benachbarten Rangwerten linear interpoliert. Alle Berechnungen verwenden vollständige Messwerte; nur die Diagrammanzeige wird verdichtet.
Die Wärmekarte macht wiederkehrende Zeiten sichtbar: horizontale Muster zeigen Tagesabläufe, Veränderungen über mehrere Tage können auf einen geänderten Betrieb hinweisen.
Jede Zelle zeigt die mittlere Leistung einer lokalen Stunde. Bewegen Sie den Zeiger über die Karte.
Grau: keine Werte. Die nicht existierende Frühjahrsstunde bleibt leer; beide Herbststunden werden zeitgewichtet zusammengefasst.
Absteigend sortierte Intervallleistung. Die waagerechte Achse zeigt erfasste Stunden, keine Kalenderzeit. Fehlende Intervalle werden nicht ergänzt; auch negative Werte bleiben sichtbar.
Die Gruppen können sich überschneiden und dürfen nicht addiert werden. Hohe Last außerhalb des Plans ist ein Prüfhinweis, keine bestätigte Verschwendung. Gesetzliche Feiertage werden ohne Standortkalender nicht geraten.
Tageshinweise: nur vollständige Tage, mindestens acht Vergleichstage im gleichen Monat und Tagtyp (Mo–Fr / Sa–So), ohne explizite Feiertage. Grenze: Q1 − 1,5 × IQR bis Q3 + 1,5 × IQR. Niveauänderung: mittlere Leistung aufeinanderfolgender vollständiger Wochen um mindestens 25 % verändert. Dies sind transparente Suchregeln, keine Norm-Grenzwerte. Regelmäßige Abläufe und Saisonalität lassen sich in Profilen und Monatswerten prüfen; Ursachen benötigen Betriebsinformationen.
Gas · Verbrauch verstehen
Ihre Gasenergie, Leistung, Spitzen und Verbrauchsmuster sind ausgewertet. Die Strom-Day-Ahead-Reihe und HT-/NT-Stromtarife passen nicht zu einem Gaslastgang und werden hier nicht angeboten.
Für einen belastbaren Gaspreisvergleich braucht es den vereinbarten Gasindex, Marktgebiet, Gastag, Preisformel und Vertragsaufschläge. Diese Gaspreiszuordnung ist in dieser Browserfassung noch nicht enthalten.
Gasbeschaffung mit OPTUM einordnen ↗Rückblick · 100 % Spotmarkt
Ihr gemessener Verbrauch. Derselbe Zeitraum. Für jedes Intervall der damalige Börsenpreis.
Wir rechnen, als hätten Sie die gesamte zuordenbare Bezugsmenge zu den jeweiligen Day-Ahead-Spotpreisen eingekauft: vollständig spotpreisabhängig, ohne Festpreisabsicherung. Ihr tatsächlicher Verbrauch bleibt unverändert.
Das ist der reine Energieanteil. Netzentgelte, Steuern, Abgaben, Lieferantenaufschläge und Grundpreis kommen bei einem echten Stromtarif hinzu.

25 kWh × 8 ct/kWh = 2 € Börsenenergie. Diese Rechnung erfolgt für jedes passende Intervall. Anschließend werden alle Beträge addiert. Bei fehlenden Preisen wird die betroffene Menge als unbepreist ausgewiesen.
Day-Ahead bedeutet: der am Vortag gehandelte Preis für die jeweilige Lieferzeit. Der Spotmarkt umfasst auch Intraday-Handel; diesen bildet die öffentliche Day-Ahead-Reihe hier nicht ab. „100 % Spot“ bezeichnet die volle Preisbindung an diese Reihe, keinen garantiert niedrigsten Einkaufspreis und keine Prognose.
Der folgende Klick lädt öffentliche Monatsarchive. Die Zuordnung zu Ihren Messwerten erfolgt lokal. Übermittelt werden nur die benötigten Monate; das Preisarchiv sieht Ihre IP-Adresse, aber keinen Lastgang.
SMARD-Day-Ahead-CSV mit Beginn, Ende und Preis. Ihre bereits geprüfte Lastgangzuordnung wird übernommen. Prüfen Sie Marktgebiet und Einheit der Preisdatei. Die App prüft Zeit und Zahlen; Herkunft und Marktart der Datei werden nicht extern verifiziert.
HT ist der Hochtarif, NT der Niedertarif. Geben Sie die Energie-Arbeitspreise in ct/kWh und die Schaltzeiten aus Ihrem Vertrag ein. Dies ist eine separate Tarifrechnung, kein Börsenpreis. Außerhalb des HT-Fensters gilt NT.
| Monat | HT kWh | NT kWh | Energiekosten |
|---|
Was hätte dieselbe bepreiste Menge zu einem konstanten Energiepreis gekostet? Tragen Sie nur den reinen Energieanteil ein, ohne Netz, Steuern oder sonstige Aufschläge. Den Gesamtpreis Ihrer Stromrechnung können Sie hier nicht sinnvoll vergleichen.
Ihr Profil macht den Unterschied
Oben Leistung in kW, unten zugeordneter Preis in ct/kWh auf derselben Zeitachse. Lücken werden nicht verbunden. Anzeige verdichtet mit erhaltenen Extremwerten; genaue Werte stehen in der Intervalltabelle. Monatsauswahl verändert nur Vergleich und Tabelle, nicht die Gesamtkosten.
| Monat | Bepreist kWh | Unbepreist kWh | Kosten € | Gewichtet ct/kWh | Intervalle bepreist / Bezug |
|---|
| Beginn (Berlin, UTC-Offset) | Ende | Energie kWh | Preis ct/kWh | Kosten € | Status |
|---|
Rückblickender 100-%-Spotvergleich: Jede eindeutig zuordenbare Bezugsmenge wird mit dem Preis ihres tatsächlichen Verbrauchsintervalls bewertet. Öffentliche Preisbasis: SMARD-Day-Ahead; bei manuellem Import gilt die gewählte Preisreihe. Reine Börsenenergie, ohne Netzentgelte, Steuern, Abgaben, Lieferantenaufschläge oder Grundpreis. Kein vollständiger Stromtarif, keine Prognose und kein Versprechen des günstigsten Einkaufs. Negative Lastwerte werden separat ausgewiesen, ohne Verkaufserlös. Fehlende Preise sind keine Nullpreise; Teilkosten sind keine vollständigen Zeitraumkosten.
Datengrundlage: Bundesnetzagentur | SMARD.de · CC BY 4.0. Verarbeitung durch OPTUM: Einheitenumrechnung und zeitliche Zuordnung. Öffentliche Daten können Lücken oder spätere Korrekturen enthalten; angezeigt wird die tatsächliche Abdeckung Ihrer Datei.
Lokale Ergebnisse
Speichern Sie den aktuellen Stand mit Annahmen und Grenzen. Beide Dateien entstehen auf Ihrem Gerät.
PDF mit Kennzahlen, Diagramm, Befunden und vorhandenen Detail- und Preisergebnissen.
JSON mit Detailergebnissen, Chartauswertung und vorhandener Preiszuordnung einschließlich Preisvergleich. Für technische Weiterverarbeitung; kein Projekt zum Wiederöffnen.
Detailwerte sind nach abgeschlossener Detailanalyse verfügbar.
Nachschlagen · verstehen · weiterarbeiten
Wählen Sie ein Thema oder suchen Sie nach einem Begriff. Jede Erklärung ordnet das Ergebnis ein und nennt einen sinnvollen nächsten Schritt.
Keine passende Erklärung gefunden. Versuchen Sie einen kürzeren Begriff oder wählen Sie „Alle Funktionen“.
Freiwillig · getrennt von Ihrer Analyse
Ihre normale Auswertung bleibt lokal. Nur wenn Sie es möchten, erstellen Sie hier ein datenreduziertes Entwicklungsprofil für OPTUM. Es hilft bei Musteranalysen; es ist kein Ersatz für die Originaldatei bei der Fehlersuche im Import.
Entfernt werden Originaldateiname, Zähler- und Kundendaten, Tabellenmetadaten, Originaldatum und absolute kW-/kWh-Werte. Der Beginn wird auf den 1. Januar 2001 verschoben. Lastwerte werden auf die mittlere positive Leistung = 100 normiert und auf eine Dezimalstelle gerundet.
Erhalten bleiben Reihenfolge, Zeitabstände, Lücken, relative Lastmuster, Vorzeichen, ausgewählte Branche und Energieart. Die synthetischen Zeitstempel sagen nichts über reale Wochentage, Jahreszeiten oder Feiertage aus. Das Profil ist keine reale Messdatei in kW oder kWh.
Keine garantierte Anonymität: Ein charakteristisches Lastmuster kann Rückschlüsse auf einen Betrieb erlauben. Bei E-Mail-Versand wird außerdem Ihre Absenderadresse bekannt. Bitte nur Dateien weitergeben, zu deren Weitergabe Sie berechtigt sind.
| Synthetischer Beginn | Synthetisches Ende | Relative Last | Branche | Energieart |
|---|
Sie wählen den Versandweg. Beim E-Mail-Weg die heruntergeladene CSV selbst anhängen und an info@optum-eba.de senden. Direkter Versand bleibt bis zur separaten Einrichtung des Empfänger-Endpunkts deaktiviert. Keine dauerhafte Speicherung oder Übermittlung durch diese Seite vor Ihrer eigenen Weitergabe. Informationen zur Verarbeitung eingehender E-Mails: Datenschutz bei OPTUM.
Berechnet werden deskriptive Kennzahlen sowie Kosten aus eindeutig passenden öffentlichen Preisintervallen. Für gröbere Lastwerte als die Preisintervalle wird keine unbekannte Verbrauchsverteilung erfunden. Gerätezustände, PV-/Speicheranteile, Blindleistung, wetterbereinigte Einsparungen und Ursachen benötigen Zusatzdaten. Nicht enthalten sind Preisprognosen, HPFC, Netzentgeltberechnungen, Blockoptimierung, Risiko- oder reBAP-Modelle. Ergebnisse sind ein Prüf- und Gesprächseinstieg, kein Angebot und keine garantierte Einsparung.
Ein Rechenkern · zwei Ausführungen
Lokale Prüfung und Analyse direkt im Browser. Erreicht der Browser eine belegte technische Grenze, wird sie konkret erklärt.
Als spätere Auslieferung geplant. Aktuell steht noch keine fertige Desktop-App zum Download bereit.
Jede Auffälligkeit soll Methode, Schweregrad, betroffene Intervalle, Unsicherheit und nächsten Prüfschritt zeigen.
Lastgangwissen für Unternehmen · OPTUM EBA
Ihre Energierechnung zeigt, wie viel Sie verbraucht haben. Ihr Lastgang zeigt zusätzlich, wann die Energie gebraucht wurde: beim Produktionsstart, während einer Nachtschicht, am Wochenende oder in einer Betriebspause. Wer diese Unterschiede versteht, kann gezielter nachfragen und seinen Energieeinkauf besser vorbereiten.
Mit dem OPTUM Lastgang-Kompass können Sie Ihr Lastgangprofil kostenlos analysieren – direkt aus Excel oder CSV, ohne Anmeldung. Sie erhalten eine Lastkurve, nachvollziehbare Kennzahlen und eine Auswertung in Worten mit konkreten Zeitpunkten. Ihre Messdatei und die Berechnung bleiben bei der normalen Analyse auf Ihrem Gerät.
Lesen Sie nach Interesse: Über „Inhalt“ gelangen Sie jederzeit zum passenden Thema. Nutzen und Grenzen der fünf Blickwinkel lassen sich einzeln aufklappen.
Vom Messwert zur Entscheidung
Wählen Sie Ihre Frage. Die Karten zeigen, was der Kompass dazu beiträgt und welche Informationen Sie ergänzen sollten. Der jeweilige Link führt direkt zur passenden Erklärung.
Aus einem Befund wird ein konkreter Prüfschritt – mit Datum, nachvollziehbaren Messwerten und den passenden Betriebsinformationen.
Die Grundlage
Ein gemessenes Lastgangprofil stellt Leistung oder Energie über die Zeit dar. Bei Strom sind Viertelstundenwerte üblich, bei Gas häufig Stundenwerte. Eine einzelne Zeile verbindet einen Zeitpunkt mit einem Messwert. Aus vielen Zeilen wird ein Bild Ihres Betriebs: ruhig oder wechselhaft, tagsüber aktiv oder rund um die Uhr.
Ein vollständiges Jahr mit 365 Tagen enthält bei durchgängiger Viertelstundenmessung 35.040 Intervalle. Diese zeitliche Auflösung kann Zusammenhänge zeigen, die in zwölf Monatsrechnungen verborgen bleiben. Ein Standardlastprofil dagegen bildet einen typisierten Verlauf ab; es belegt nicht, was in Ihrem Unternehmen tatsächlich passiert ist.
Warum Ihr Lastgang für ein Angebot zählt
Für ein individuell kalkuliertes Stromangebot reicht die Jahresmenge allein nicht aus. Der Lieferant muss einschätzen, zu welchen Zeiten Ihr Unternehmen wie viel Strom benötigt. Ihr gemessener Lastgang hilft ihm, den künftigen Bedarf zu prognostizieren und passende Mengen zu beschaffen. Verbrauch am Wochenende, Schichtbetrieb und saisonale Pausen prägen dieses Profil.
Marktpreise unterscheiden sich je Lieferzeitpunkt. Zwei Betriebe können gleich viel Strom benötigen und trotzdem unterschiedlich teure Verbrauchsprofile haben. Bei individueller Kalkulation können Profilkosten in den angebotenen Energiepreis einfließen – auch in einen Festpreis. Der konkrete Umgang damit hängt vom Beschaffungsprodukt und Vertrag ab.
Zum Angebot gehören außerdem Marktstand und Einkaufszeitpunkt, Lieferzeitraum, Mengenflexibilität, Risikoaufschläge und Vertriebskosten. Netzentgelte, Steuern und weitere Bestandteile kommen je nach Angebot hinzu. Ein historischer Spotvergleich erklärt den Zeiteffekt; er berechnet keinen verbindlichen Lieferantenpreis.
Ihr Vorteil als Mandant: Mit einem verstandenen Lastgang können Sie Angebote auf derselben Datengrundlage besprechen. Informieren Sie OPTUM über neue Schichten, zusätzliche Maschinen, eine geplante PV-Anlage oder längere Stillstände. So lässt sich prüfen, ob das vergangene Profil den zukünftigen Bedarf noch angemessen beschreibt.
Praxisbeleg zur individuellen Profilkalkulation: Vattenfall erklärt die Auswertung eines Fahrplans und den Profilzuschlag ↗. Allgemeine Einordnung: enercity zum Stromhandel ↗.
← Zur FragenübersichtFünf Blickwinkel auf Ihre Daten

Tages- und Wochenprofile zeigen, ob Ihre Last den Betriebszeiten folgt. Wiederkehrende Anstiege können zu Schichtbeginn passen. Ein gleichbleibendes Niveau nachts oder am Wochenende kann auf Verbraucher hinweisen, die durchgehend laufen. Auch ein Kontibetrieb lässt sich im Verlauf von einem Betrieb mit Wochenendpause unterscheiden.
Ihr Nutzen: Sie können die Prüfung auf konkrete Zeitfenster konzentrieren, statt den gesamten Betrieb nach möglichen Ursachen abzusuchen. Im Gespräch mit Haustechnik oder Produktion wird aus „Wir verbrauchen zu viel“ die Frage „Welche Anlagen liefen am Sonntag zwischen 02 und 06 Uhr?“

Der Kompass nennt die höchste Intervallleistung mit Datum und Uhrzeit. Er zeigt außerdem starke Änderungen zwischen aufeinanderfolgenden Messwerten. Eine selbst gewählte Leistungsgrenze macht sichtbar, wie häufig und wie lange die Last darüber liegt. Die Lastdauerlinie ordnet ein, ob hohe Leistung selten oder über viele Stunden gebraucht wird.
Ihr Nutzen: Sie erhalten einen konkreten Ansatz für die Prüfung von Anlagenanläufen und zeitgleichen Prozessen. Im Mandat können dazu passende Vertrags- und Abrechnungsbedingungen betrachtet werden. Ob eine Lastverschiebung technisch möglich oder wirtschaftlich sinnvoll ist, braucht diese zusätzlichen Informationen.

Der Import sucht zusammengehörige Zeit- und Messwertspalten und prüft den Abstand der Intervalle. Unklare Einheiten, doppelte Zeiten und Lücken werden sichtbar gemacht. Gemessene Nullwerte bleiben von fehlenden Werten getrennt. Für statistische Auffälligkeiten vergleicht die App passende Wochentage und Uhrzeiten, sofern genügend Referenztage vorliegen.
Vergleichen Sie Zeiträume vor und nach der Maßnahme mit ähnlichen Betriebszeiten und Produktionsmengen. Bei Heiz- und Kühlbedarf gehört auch das Wetter dazu. Prüfen Sie zuerst die Datenabdeckung und dokumentieren Sie, wann die Maßnahme umgesetzt wurde. Weniger gemessener Verbrauch kann auch durch weniger Produktion, eine Betriebspause oder mildere Temperaturen entstehen. Der Kompass zeigt den Verlauf; eine bereinigte Einsparberechnung oder einen automatischen Wirkungsnachweis liefert er nicht.
Ein dauerhaft höheres Lastniveau, ein neuer wiederkehrender Anstieg oder zusätzlicher Verbrauch außerhalb der bisherigen Betriebszeiten kann auf neue Verbraucher, längere Laufzeiten oder veränderte Abläufe hinweisen. Der Kompass macht solche Änderungen im Verlauf und Wochenvergleich sichtbar. Gleichen Sie den Zeitraum mit Inbetriebnahmen, Schichtwechseln oder Produktionsänderungen ab. So lässt sich prüfen, was sich im Betrieb verändert hat; eine bestimmte Anlage wird aus dem Summenlastgang allein nicht erkannt.
Ihr Nutzen: Sie sehen, welche Ergebnisse belastbar eingeordnet werden können und wo zunächst die Datengrundlage zu klären ist. Datum und Dauer eines auffälligen Zeitraums helfen beim Abgleich mit Wartungsprotokollen, Betriebsferien oder Änderungen im Schichtplan.

Gleiche Jahresmengen können bei zeitabhängigen Preisen unterschiedliche Energiekosten ergeben. Der Kompass kann Ihren Strombezug mit historischen Day-Ahead-Preisen zeitlich verbinden. Der verbrauchsgewichtete Preis zeigt dann, welche Preise zu den tatsächlichen Verbrauchszeiten ins Gewicht fallen. Ein eigener Energie-Festpreis sowie HT- und NT-Preise lassen sich als weitere Vergleichsgrößen eingeben.
Ihr Nutzen: Sie bekommen eine verständliche Grundlage für das Gespräch über Festpreis, Spot und Ihren betrieblichen Spielraum. Sie erkennen, weshalb ein allgemeiner Börsendurchschnitt allein Ihre individuellen Verbrauchskosten nicht beschreibt.

Der Kompass beschreibt ausgewählte Befunde mit Messwerten und konkreten Zeitfenstern. Auf die Beobachtung folgen eine Einordnung und ein nächster Prüfschritt. So lässt sich eine Auffälligkeit auch ohne Diagrammkenntnisse mit Geschäftsführung, Einkauf und Technik besprechen.
Ihr Nutzen: Der OPTUM-PDF-Bericht hält Kennzahlen, Zuordnung, Hinweise und die verständliche Auswertung fest. Er bietet einen gemeinsamen Ausgangspunkt für Entscheidungen und Rückfragen. Der gewählte Diagrammzeitraum wird benannt; die Kennzahlen der gesamten Datei bleiben davon unterscheidbar.
Aus der Gas-Demo · synthetisches Lernbeispiel
„Vom 11. August 2025, 00:00 Uhr, bis zum 14. August, 00:00 Uhr, liegt der Energiefluss bei 40 kW. Über 72 Stunden bleibt er damit deutlich unter dem üblichen Niveau des Modellbetriebs. Es sind Messwerte vorhanden – keine Datenlücke.“
Der Zeitraum mit niedrigem Verbrauch lässt sich exakt eingrenzen. In dieser Gas-Demo ist er als Wartungspause modelliert. Bei einem echten Lastgang kennt die App den Grund nicht.
Prüfen Sie den Zeitraum gegen Ihre Wartungsplanung: Passt die Dauer? Welche Verbraucher liefen weiter? Ist der Wiederanlauf im Lastgang zu sehen? Die Erklärung führt damit zu überprüfbaren Fragen.
Vereinfachtes Beispiel aus „Gas / Kontiprozess & Wartung“, keine Kundendaten und kein Branchenbenchmark. Bei Gas bezeichnet kW den Energiefluss des Gases, nicht die nutzbare Wärmeleistung.
Eine von 17 Demos ausprobieren ↑Passende Fragen für Ihren Betrieb
Starten Sie bei Ihrem Betriebsalltag. Die Branchen-Demos zeigen typische Modellmuster; Ihr eigener Lastgang liefert die Messwerte für die Prüfung.
Schichtwechsel, Wochenendpause und durchgehenden Betrieb vergleichen.
Betriebsrhythmus verstehen → Bäckerei, Gewerbe & LadepunkteZeitfenster hoher Last mit Anläufen, Betriebsabläufen oder Ladezeiten abgleichen.
Lastspitzen einordnen → Hotel, Handel & KühlungDauerbedarf von zeitlich begrenzter Nutzung unterscheiden und gezielt nachfragen.
Nacht- und Wochenmuster lesen → Gas & ProzesswärmeSaisonalität und Pausen beschreiben; Wetter und Produktion zur Erklärung ergänzen.
Ein Beispiel in Worten ansehen →In wenigen Schritten zur ersten Einordnung
Wählen Sie Ihre Datei, prüfen Sie offene Importfragen und sehen Sie sich zunächst Verlauf und Datenqualität an. Danach können Sie Zeiträume vertiefen, für Strom passende Preise vergleichen und den Bericht speichern. Ohne eigene Datei stehen 17 synthetische Demos einschließlich dreier Gaslastgänge bereit.
Noch keine Datei?
Fragen Sie Ihren Energieversorger, Netzbetreiber oder zuständigen Messstellenbetreiber nach dem gemessenen Lastgang Ihrer Lieferstelle. Am besten für ein vollständiges Jahr, als Excel oder CSV. Ein PDF-Diagramm reicht für eine genaue Auswertung nicht aus.
Strom: möglichst Viertelstundenwerte in kW oder kWh. Gas: möglichst Stundenverbrauch in kWh. Jeweils Zeitstempel, Einheit, Zeitzone und Bedeutung der Zeitangabe mitliefern lassen.
Bitte stellen Sie mir den gemessenen Lastgang für meine Lieferstelle [Marktlokations-ID / Zählernummer] für den Zeitraum [von – bis] als CSV oder Excel zur Verfügung. Ich benötige einzelne Messintervalle mit Datum/Uhrzeit, Einheit, Intervalllänge und Kennzeichnung, ob der Zeitstempel Intervallbeginn oder -ende bezeichnet. Bitte Zeitzone, Zeitumstellungen und vorhandene Ersatzwertkennzeichnungen angeben. Bei Gas bevorzuge ich den abgerechneten Stundenverbrauch in kWh statt kumulierter Zählerstände.
In Bildern erklärt

Die App sucht Zeit und Messwerte. Unklare Angaben bleiben sichtbar und werden gezielt abgefragt.

Gleiche Einheit bedeutet nicht gleicher Energieträger. Gasvolumen braucht passende, bestätigte Umrechnungsfaktoren.

Kein Messwert und gemessener Stillstand sind unterschiedliche Befunde. Fehlende Intervalle werden nicht stillschweigend ergänzt.

Drei Schichten mit Wochenendpause und Kontibetrieb ergeben unterschiedliche Muster. Demos machen den Unterschied greifbar.

Ein Netzlastgang allein zeigt nicht, wie viel Strom Ihre PV-Anlage erzeugt oder wie viel davon Sie selbst verbrauchen. Dafür sind zeitlich passende Erzeugungs- und Zählerdaten nötig. Für eine Speicherplanung kommen unter anderem nutzbare Kapazität, Lade- und Entladeleistung sowie das geplante Betriebsmodell hinzu. Der Kompass liefert dafür eine Datengrundlage, aber keinen PV-Vergleich und keine automatische Speicherauslegung.
← Zur Fragenübersicht
Der gleitende 24-h-Mittelwert zeigt länger anhaltende Last. Eine kurze Spitze bleibt in der ursprünglichen Kurve erkennbar.

Speichern Sie den OPTUM-Bericht lokal und versenden Sie ihn erst nach eigener Prüfung. Ein Tool-Link enthält keine Messwerte.

Optional werden absolute Werte und Originaldaten entfernt. Verbrauchsmuster können trotzdem erkennbar bleiben. Sie entscheiden über die Weitergabe.
Der Nutzen für OPTUM-Mandanten
Der kostenlose Lastgang-Kompass macht Ihre Daten verständlich und bereitet die wichtigen Fragen vor. Im vereinbarten OPTUM-Mandat können diese Befunde zusammen mit Verträgen, Abrechnungen und Ihren betrieblichen Plänen bewertet werden. So werden aus einzelnen Kennzahlen Prioritäten für Ihren Energieeinkauf.
Ein zusätzliches Schichtmodell, neue Maschinen oder eine geplante Stilllegung verändern den zukünftigen Bedarf. Der historische Verlauf hilft, solche Änderungen konkret zu besprechen und Annahmen für kommende Lieferzeiträume festzuhalten.
Verbrauchszeiten, Mengenflexibilität, Laufzeit, Fristen und Preisbestandteile gehören zusammen. Die Auswertung hilft, Rückfragen an Anbieter vorzubereiten und zu erkennen, welche Bedingungen zum Betrieb passen könnten.
Geschäftsführung, Einkauf und Technik können Befunde anhand derselben Zeitfenster diskutieren. Im Mandat werden vereinbarte Prüfschritte, Informationen und Beschaffungstermine in die persönliche Begleitung einbezogen.
Die kostenlose Nutzung erteilt kein Mandat. Persönliche Leistungen, Umfang und Vergütung werden gesondert vereinbart. Eine Einsparung oder ein bestimmter Beschaffungserfolg wird nicht zugesichert.
OPTUM Energiewerkzeuge
Wir machen ausgewählte Funktionen in kompakten Browser-Versionen öffentlich nutzbar. Ohne Anmeldung, mit verständlichen Rechenwegen. Der Lastgang-Kompass ist Teil dieses Angebots; weitere Werkzeuge sollen folgen.
Strom- und Gaszeitreihen lokal analysieren. Verbrauchsmuster, Spitzen und Datenqualität verstehen.
Eigene Datei analysieren ↑Mit Brennwert und Zustandszahl nachvollziehen, wie aus Gasvolumen eine Energiemenge wird.
Zum Gasumrechner ↗Begriffe, Beschaffungsmodelle und Zusammenhänge für Ihren Energieeinkauf verständlich erklärt.
Alle Inhalte entdecken ↗Ihr Dankeschön kann anderen helfen
Hat Ihnen der Lastgang-Kompass geholfen? Dann freuen wir uns, wenn Sie das kostenlose Tool als kleines Dankeschön auf LinkedIn teilen und mit Ihrem Netzwerk darüber diskutieren. So geben Sie auch anderen Unternehmen die Möglichkeit, ihren Energieverbrauch besser zu verstehen.
Was hat Sie an Ihrem Lastgang überrascht? Welche Frage sollten Unternehmen ihrem Energieversorger stellen? Teilen Sie Ihre Gedanken – sensible Verbrauchsdaten müssen Sie dafür nicht veröffentlichen.
Das Teilen ist freiwillig. Geteilt wird nur der Link zum Werkzeug, ohne Ihre Messdaten. Vielen Dank, dass Sie Energietransparenz weitertragen.
Fragen zur Lastganganalyse
Wählen Sie Ihre Excel- oder CSV-Datei aus. Das Tool sucht Datum, Uhrzeit und Messwertspalten, prüft Zeitabstände und zeigt die erkannte Zuordnung. Unklare Einheiten oder Zeitangaben werden abgefragt. Danach erhalten Sie Lastkurve, Kennzahlen und einen PDF-Bericht. Die Originaldatei bleibt unverändert.
Mittlere Leistung in kW × Intervall in Stunden ergibt Energie in kWh. Beispiel: 100 kW über 15 Minuten entsprechen 25 kWh. Enthält Ihre Datei bereits kWh je Intervall, darf dieser Wert nicht noch einmal mit der Intervalllänge multipliziert werden.
Ein dauerhaft hohes Leistungsniveau außerhalb der Betriebszeit kann auf durchlaufende Anlagen hinweisen. Eine Lastspitze zeigt das höchste gemessene Intervallmittel, nicht die kurzzeitige Einschaltleistung. Beide Befunde sind Prüfhinweise: Der Lastgang allein beweist weder Verschwendung noch eine bestimmte Ursache. Auch Kühlung, IT oder laufende Produktion können den Verlauf erklären.
Nein. Die App wertet die von Ihnen gewählte Messdatei aus. Sie verbindet sich nicht mit Ihrem Zähler und ersetzt fehlende Werte nicht durch ein Standardlastprofil. Ein Lastprofil aus echten Messungen beschreibt Ihren Betrieb; ein Standardlastprofil ist eine rechnerische Zuordnung für Kundengruppen.
Ein Lastgang ist eine Zeitreihe gemessener Leistung oder Energie. Anders als eine Jahresrechnung zeigt er, wann Verbrauch anfällt. Typisch sind 15-Minuten-Intervalle bei Strom und Stundenwerte bei Gas.
Excel (.xlsx, .xls), CSV, TSV und TXT mit einer Zeile je Messintervall und Datum/Uhrzeit. Unterstützt sind 15, 30 und 60 Minuten, kW, kWh und MWh. Gasvolumen je Intervall in m³ oder Nm³ sowie mittlere Volumenströme in m³/h oder Nm³/h lassen sich mit bestätigten Faktoren umrechnen. Kumulierte Zählerstände und Tages- oder Monatszusammenfassungen benötigen einen anderen Export.
Ein kWh-Export ist am einfachsten. Bei Betriebsvolumen benötigt die App Brennwert und Zustandszahl; bei Normvolumen nur den Brennwert. Die Faktoren müssen zum gesamten gewählten Zeitraum passen. Bei wechselnden Faktoren fordern Sie einen kWh-Export an. Die ausgewiesene Leistung beschreibt den Energiefluss des Gases, keine nutzbare Heizleistung. Tagesansichten folgen dem Kalender; eine gesonderte Gastagsabrechnung ist nicht enthalten.
Gasabrechnung beim DVGW erklärt ↗Gebäudewärme zeigt im Modell mehr Winterverbrauch und einen sommerlichen Grundbedarf. Prozesswärme folgt Montag bis Freitag den Betriebszeiten 06–22 Uhr. Der Kontiprozess läuft auch nachts und am Wochenende; vom 11. bis 13. August zeigen gemessene Restwerte eine modellierte Wartung. Alle drei Beispiele enthalten 8.760 Stundenintervalle für 2025 einschließlich Zeitumstellungen. Sie sind Lernmodelle, keine Branchenbenchmarks.
Für echte Gasdaten sind Energiemenge, Betriebs- oder Normvolumen, Zeitstempel und Brennwert entscheidend. Eine hohe Winterlast allein beweist keine schlechte Effizienz: Wetter, Gebäude und Produktionsmenge fehlen in der Datei. Diese App wertet Kalendertage von 00–24 Uhr aus. Der Gastag wird in der Gaswirtschaft üblicherweise von 06–06 Uhr geführt; ohne diese Umgruppierung sind Tageswerte nicht unmittelbar mit einer Gastagsabrechnung vergleichbar.
DVGW: Gasabrechnung und Umrechnung ↗ · Gasunie: Gastag 06–06 Uhr ↗Diese Fassung analysiert den Gasverbrauch. Der öffentliche Spotvergleich und HT-/NT-Vergleich gelten ausschließlich für Strom. Eine Gaspreisbewertung braucht eine eigene Index- und Vertragsgrundlage und ist hier noch nicht enthalten.
Die normale Analyse überträgt keine Messdaten. Datei, Berechnung und PDF-Erstellung bleiben auf Ihrem Gerät. Nur eine von Ihnen ausdrücklich gewählte Weitergabe eines Berichts oder Entwicklungsprofils verlässt diesen lokalen Ablauf. Nur wenn Sie für Strom bewusst öffentliche Preise abrufen, werden die benötigten Monatskennungen angefragt. Messwerte werden dabei nicht mitgesendet. Website-Links öffnen separat.
Bei einer individuellen Kalkulation hilft Ihr Lastgang dem Lieferanten, Bedarf und Beschaffung nach Lieferzeiten zu planen. Das Verbrauchsprofil kann damit den Energiepreis beeinflussen, auch bei einem Festpreis. Jahresmenge, Marktstand, Vertragsbedingungen und Risikokosten zählen ebenfalls. Der historische Spotvergleich im Kompass ist kein verbindliches Lieferangebot. Das Rechenbeispiel zeigt den Zeiteffekt.
Ja. Sie können die Browser-Version ohne Anmeldung und ohne Beauftragung nutzen. Eine individuelle Prüfung und Begleitung durch OPTUM wird separat vereinbart. Der automatisch erstellte Bericht ist keine persönliche Expertenfreigabe.
Fachlicher Textstand: 18. September 2026 · Herausgeber: OPTUM GmbH, Energy Brokerage Agency · Kontakt & Impressum ↗
OPTUM-Eigenentwicklung: Die individuelle Programmierung, Texte und Gestaltung sind geschützt, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind und OPTUM die entsprechenden Rechte zustehen. Alle insoweit bestehenden Rechte vorbehalten. Allgemeine Analyseideen, mathematische Verfahren und Funktionen als solche werden damit nicht exklusiv beansprucht.
Die bereitgestellte Browser-Version dürfen Sie kostenlos für eigene private und betriebliche Analysen verwenden. Eigene Analyseberichte dürfen mit Quellen-, Marken- und Nutzungshinweisen weitergegeben werden, auch per E-Mail oder auf LinkedIn. Eine darüber hinausgehende Lizenz zur Übernahme geschützter OPTUM-Bestandteile in fremde Produkte, Kopien oder Klone wird nicht erteilt. Gesetzliche Nutzungsrechte bleiben unberührt.
Fremdbibliotheken und öffentliche Daten unterliegen ihren eigenen Lizenzen: SheetJS (Apache 2.0), pdf-lib (MIT), SMARD-Daten (CC BY 4.0). OPTUM-Nutzungshinweis · Drittanbieter und Lizenzen
Der OPTUM Lastgang-Kompass ist ein kostenloses automatisches Informationswerkzeug. Die Nutzung begründet kein Beratungsmandat. Ergebnisse dienen der Orientierung, nicht als verbindliche Beschaffungs-, Investitions- oder Betriebsempfehlung.
Die Analyse beruht auf Ihrer lokal ausgewählten Datei und Ihren Einstellungen. OPTUM prüft deren ursprüngliche Messgenauigkeit, Vollständigkeit und Abrechnungsrichtigkeit nicht. Öffentliche Preis- und Erzeugungsdaten stammen gegebenenfalls von der Bundesnetzagentur / SMARD.de. Sie können vorläufig, lückenhaft oder nachträglich korrigiert sein. Berechnungen und Darstellungen erfolgen durch OPTUM; SMARD bestätigt diese Auswertung nicht.
Keine Gewähr: Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Eingabedaten, öffentlichen Daten und Ergebnisse wird keine Gewähr übernommen, soweit gesetzlich zulässig. Es werden keine Beschaffenheits- oder Erfolgsgarantien übernommen. Prüfen Sie entscheidungsrelevante Ergebnisse anhand von Originalunterlagen und fachlicher Beratung.
Die Haftung für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit sowie Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit und sonstige gesetzlich zwingende Haftung wird nicht ausgeschlossen oder beschränkt. Rechte und Pflichten aus einem gesonderten OPTUM-Vertrag bleiben unberührt.
Quelle öffentlicher Marktdaten: Bundesnetzagentur | SMARD.de, CC BY 4.0. Bearbeitung durch OPTUM: Zeitzuordnung, Aggregation, Einheitenumrechnung und grafische Darstellung; bei Strompreisen zusätzlich Verbrauchsgewichtung. Datenstand und Abdeckung werden bei der Auswertung ausgewiesen.
Datenschutz · Impressum · Stand 18.09.2026
Passend zu Ihrer Auswertung
Zeitstempel, Einheiten und Lücken verstehen, bevor Sie Ergebnisse bewerten.
Erfahren Sie, wann gemessene Leistung für Ihre Abrechnung relevant ist.
Messwerte mit Produktionszeiten, Schichten und Stillstand verbinden.
Festpreis, Tranchen und flexible Modelle nach Planbarkeit und Risiko vergleichen.
Lastgang, Abrechnung und Vertragsunterlagen zu einer belastbaren Anfrage zusammenführen.
Über das Unternehmensformular Kontakt aufnehmen. Ihr Lastgang wird dabei nicht automatisch übertragen.
OPTUM im Austausch